OBER-HILBERSHEIM

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Link zur offiziellen Seite der Ortsgemeinde:

 

www.ober-hilbersheim.de 

 

Die Ortsgemeinde Ober-Hilbersheim bietet folgende Baugrundstücke an:

Aktuell keine Grundstücke der Gemeinde verfügbar. Mehrere Baugrundstücke privater Anbieter vorhanden.
Anfrage bei Ortsbürgermeister Schmuck
( 06728 / 236
montags von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

 

Allgemeines über Ober-Hilbersheim




 

 

(übernommen von www.gau-algesheimvg.de

GESCHICHTE von Ober-Hilbersheim:

ca. 7.-8. Jh.: Gründung von (Ober-)Hilbersheim ("Heim des Hilberts") als fränkischer Fronhof (am Welzbach).
1108:´Erste Erwähnung in einer Urkunde des Klosters Disibodenberg.
ca. 1200: Ober-Hilbersheim im Besitz der Grafschaft Sponheim.
1218: Erste Erwähnung der Kirche.
1437: Beginn der kurpfälzischen Einflussnahme in Ober-Hilbersheim.
1410 + 1552: Der Ort ist in die Binger Mauerbau-Ordnung einbezogen. Zusammen mit Appenheim muss die "14. Wache" gebaut und unterhalten werden. Dafür darf der Binger Markt beliefert werden.
1688-1697: Pfälzischer Erbfolgekrieg unter Ludwig XIV. Franzosen in Ober-Hilbersheim.
1697 bzw. 1701: Pfälzische Kirchenteilung. Kirche mit dem Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert wird bis 1880 als Simultankirche benutzt.
1794/95: Ort von französischen Revolutionstruppen besetzt, befohlene Einäscherung des Dorfes durch katholischen Pfarrer Georg Seckardt verhindert.
Ende 18. Jh.: Gräben und Wälle mit Schmittpforte, Mönchpforte und Neupforte werden teilweise geschleift.

ca. 1819: Fällung einer vielhundertjährigen Ulme, des sogenannten "Hegerbaums" in der Flur "Auf den Effen".
1876: Eröffnung des Post-Dienstes in Ober-Hilbersheim.
1889: Bau einer 2-klassigen Volksschule, heute Kindergarten.
1895: Telefon-Verbindung ab 26. April 1895.
1924: Kraftpostlinie nach Gau-Algesheim und Wörrstadt eingerichtet.
1926: Turnhalle errichtet in Selbsthilfe.
1926/32: Flurbereinigung
1954/55: Bau der öffentlichen Hauswasserversorgung.
1959: Beginn des Kanalbaus mit Bau einer Kläranlage.
1985/86: Bau der neuen Sport- und Kulturhalle.
1994: Bau des Abenteuerspielplatzes und des Radweges nach Nieder-Hilbersheim.

Ober-Hilbersheim hat sich mit seinen rund 970 Einwohnern bis HEUTE seinen dörflichen Charakter bewahrt, ist aber durch seine günstigen Verkehrswege ein aufgeschlossener Ort und dem Fremden freundlich gesonnen. 263 m hoch liegend, mit wunderbarem Blick über den Rheingau, zum Donnersberg und in den Hunsrück, findet man hier außer Wein (der "Mönchpforte") auch Obstbaumwiesen, Getreide, Zuckerrüben und den beliebten Spargel. Der alte Ortskern mit seinen roten Ziegeldächern wird von dem alten Wehrturm der Evangelischen Kirche nahe dem Friedhof sowie der Katholischen Kirche am anderen Ende des Ortes überragt.

Zu erwähnen ist das Naherholungsgebiet "Hasenborn", das unter Landschaftsschutz steht und der Sängerplatz an der neuen Sport- und Kulturhalle.
Ober-Hilbersheim ist seit 1987 als Dorferneuerungsgemeinde anerkannt.
Am 2. Wochenende im Juli feiert der Ort seine Wein- und Kunstkerb. Am 4. Wochenende im Juli findet alljährlich auf dem Sängerplatz das traditionelle Sommernachtsfest statt. Der weit über die Ortsgrenze hinaus gekannte Märchen-Weihnachtsmarkt findet am 2. Adventswochenende statt.

Ober-Hilbersheim unterhält Partnerschaften zu den Gemeinden Winterstein in Thüringen und Bonavigo in Italien.

An Sehenswürdigkeiten hat die Gemeinde das Rathaus, die evangelische Kirche mit romanischem Wehrturm und Marienglocke von 1482, die katholische Kirche sowie barocke Bauernhöfe aus dem 18. Jahrhundert.

 

Partnergemeinden:

Winterstein, Thüringen

Bonavigo, Italien www.comune.bonavigo.vr.it 

 

Zwei Bücher mit umfangreichen Informationen über Ober-Hilbersheim sind bislang erschienen. Beide sind auf der Gemeindeverwaltung im Rathaus, Kegelbahnstraße, erhältlich.